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4 Tage vor

DIE ZAHL ZWEI -
MIT ABSTAND BETRACHTET!

Nicht immer beherrschen Zahlen unser Leben wie jetzt. Aktuell ist es die Zahl Zwei:
Zwei Meter Abstand zum nächsten Menschen, jeder zweite Stuhl fehlt an unseren Tischen, mehr als zwei Menschen sind jetzt eine Gruppe und zum Schluss: Nimm nicht mehr als zwei! Letzteres erklärt sich von selbst.

Unser Planet steht auf dem Prüfstand, wir unterliegen einem Stresstest von besonderer Qualität. Auf der einen Seite wird alles versucht, um gesellschaftlichen Frust zu vermeiden. Die Geschichtsbücher werden schreiben, dass es seit 70 Jahren nichts Ähnliches gegeben hat. Die Reaktionen sind unterschiedlich, zwei leere Regale reichen nicht!

Wir suchen nach Vernunft und Alltagstauglichkeit, nach Verständnis und Ideen, wir suchen nach Orientierung. Vielerorts mischt sich auch langsam wirtschaftliche Ohnmacht dazwischen. Die Welt ist augenscheinlich aus den Fugen geraten. Wir alle haben unser Dasein so perfekt organisiert, dass es jetzt, im Notfall der erzwungenen Entschleunigung, erst einmal nicht so recht zur Ruhe kommen mag. Die Summe der Terminabsagen ist so umwerfend, dass man sich fragt: Was ist denn sonst auf der Erde los? Nun, im vollen Lauf, der Stop!

Wie jede Krise hat auch diese Zeit Nischen der Hoffnung. Im Geiste aufeinander zugehen, helfen, wo Hilfe hingehört und neu erworbene Zeit sinnvoll nutzen. Das Leben muss sich in der Reduktion wiederfinden. Wir nehmen Geschwindigkeit raus, wenn es nicht schon passiert ist. Jegliche Ablenkungen stehen im Abseits, sogar das Europa-Abseits runder Bälle ist verschoben! Es wird anders sein, nach allem, was noch vor uns steht.

Die Hoffnung tagtäglich mit Leben zu füllen, grenzt an ein Bauwerk der Superlative. Doch wie anders kann es sonst gehen, wenn jetzt nicht Mitgefühl und Solidarität unser Dasein bestimmen. Freilich ist momentan Selberkochen angesagt, bitte nicht nur Nudeln. Und danach, nach dem Virus – geht es wieder in die Gastwirtschaft, sitzen wir wieder in Bus und Bahn und wir verlassen stolz den Corona-Pfad.

Doch jeder wird es merken, das, was danach kommen wird, es ist anders. Wir werden es spüren, wenn wir nicht die Vergangenheit ungefiltert wiederholen wollen. Unser ach so perfekt organisiertes Leben wird hoffentlich eine Anpassung prüfen. Es muss ein anderes werden, auch das müssen wir planen. Es kann nicht einfach so weitergehen. Wir werden uns mit Vokabeln umgeben, welche wir lernen müssen.

Dinge wie Maßlosigkeit, ungebremstes Wachstum, Egoismus und die Erfüllung jeglicher Wünsche, das sollte es nicht mehr geben.

Wir haben uns in den letzten Monaten viel über Nachhaltigkeit und Lebensqualität ausgetauscht. Jetzt, wo der Feind unsichtbar an unserem Dasein rüttelt, hat sich an der Situation nichts verändert, die Themen wurden nur verdrängt. Da Verdrängung bekanntlich nur einem Ortswechsel ähnelt, bleiben uns die Themen erhalten, nur an anderer Stelle. Sie werden nicht einfach verschwinden.

Ehe wir jedoch vom Danach reden, muss das Jetzt bewältigt werden. Behalten wir den Überblick, lassen Sie uns weiterhin logisch denken und nicht gedankenlos handeln. Hamster sind ausverkauft! Stellen wir uns auf die neue Situation ein und behalten den Mut, auch mal den Kurs zu ändern. Etwas Positives hat die Situation dann doch, wir rücken näher zusammen, obwohl wir zwei Meter Abstand haben. Reden wir darüber oder nutzen Gesten für die Verständigung.

Jetzt sind wir alle dabei, beim Stresstest und haben bald die Möglichkeit, viele Dinge neu zu ordnen. Es ist, als bricht ein neues Zeitalter an. Haben wir den Mut zu Veränderungen.

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Text 📜 - aus dem aktuellen SandsteinSchweizer des Nationalpark Sächsische Schweiz, den man hier kostenfrei abonnieren und sich herunterladen kann:

www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/wir-ueber-uns/netzwerk/nationalpark-partner/aktuelles-san...

Bild 🖼 - Korona (engl. Corona) um die untergehende Sonne über den Schrammsteinen von der Domerkeraussicht aus fotografiert. Dazu zu sehen der Falkenstein und rechts am Rand die Hohe Liebe. 😍

#elbsandsteinguides #sächsischeschweiz
... weiterlesenweniger anzeigen

DIE ZAHL ZWEI -
MIT ABSTAND BETRACHTET! 

Nicht immer beherrschen Zahlen unser Leben wie jetzt. Aktuell ist es die Zahl Zwei:
Zwei Meter Abstand zum nächsten Menschen, jeder zweite Stuhl fehlt an unseren Tischen, mehr als zwei Menschen sind jetzt eine Gruppe und zum Schluss: Nimm nicht mehr als zwei! Letzteres erklärt sich von selbst.

Unser Planet steht auf dem Prüfstand, wir unterliegen einem Stresstest von besonderer Qualität. Auf der einen Seite wird alles versucht, um gesellschaftlichen Frust zu vermeiden. Die Geschichtsbücher werden schreiben, dass es seit 70 Jahren nichts Ähnliches gegeben hat. Die Reaktionen sind unterschiedlich, zwei leere Regale reichen nicht!

Wir suchen nach Vernunft und Alltagstauglichkeit, nach Verständnis und Ideen, wir suchen nach Orientierung. Vielerorts mischt sich auch langsam wirtschaftliche Ohnmacht dazwischen. Die Welt ist augenscheinlich aus den Fugen geraten. Wir alle haben unser Dasein so perfekt organisiert, dass es jetzt, im Notfall der erzwungenen Entschleunigung, erst einmal nicht so recht zur Ruhe kommen mag. Die Summe der Terminabsagen ist so umwerfend, dass man sich fragt: Was ist denn sonst auf der Erde los? Nun, im vollen Lauf, der Stop!

Wie jede Krise hat auch diese Zeit Nischen der Hoffnung. Im Geiste aufeinander zugehen, helfen, wo Hilfe hingehört und neu erworbene Zeit sinnvoll nutzen. Das Leben muss sich in der Reduktion wiederfinden. Wir nehmen Geschwindigkeit raus, wenn es nicht schon passiert ist. Jegliche Ablenkungen stehen im Abseits, sogar das Europa-Abseits runder Bälle ist verschoben! Es wird anders sein, nach allem, was noch vor uns steht.

Die Hoffnung tagtäglich mit Leben zu füllen, grenzt an ein Bauwerk der Superlative. Doch wie anders kann es sonst gehen, wenn jetzt nicht Mitgefühl und Solidarität unser Dasein bestimmen. Freilich ist momentan Selberkochen angesagt, bitte nicht nur Nudeln. Und danach, nach dem Virus – geht es wieder in die Gastwirtschaft, sitzen wir wieder in Bus und Bahn und wir verlassen stolz den Corona-Pfad.

Doch jeder wird es merken, das, was danach kommen wird, es ist anders. Wir werden es spüren, wenn wir nicht die Vergangenheit ungefiltert wiederholen wollen. Unser ach so perfekt organisiertes Leben wird hoffentlich eine Anpassung prüfen. Es muss ein anderes werden, auch das müssen wir planen. Es kann nicht einfach so weitergehen. Wir werden uns mit Vokabeln umgeben, welche wir lernen müssen.

Dinge wie Maßlosigkeit, ungebremstes Wachstum, Egoismus und die Erfüllung jeglicher Wünsche, das sollte es nicht mehr geben.

Wir haben uns in den letzten Monaten viel über Nachhaltigkeit und Lebensqualität ausgetauscht. Jetzt, wo der Feind unsichtbar an unserem Dasein rüttelt, hat sich an der Situation nichts verändert, die Themen wurden nur verdrängt. Da Verdrängung bekanntlich nur einem Ortswechsel ähnelt, bleiben uns die Themen erhalten, nur an anderer Stelle. Sie werden nicht einfach verschwinden.

Ehe wir jedoch vom Danach reden, muss das Jetzt bewältigt werden. Behalten wir den Überblick, lassen Sie uns weiterhin logisch denken und nicht gedankenlos handeln. Hamster sind ausverkauft! Stellen wir uns auf die neue Situation ein und behalten den Mut, auch mal den Kurs zu ändern. Etwas Positives hat die Situation dann doch, wir rücken näher zusammen, obwohl wir zwei Meter Abstand haben. Reden wir darüber oder nutzen Gesten für die Verständigung.

Jetzt sind wir alle dabei, beim Stresstest und haben bald die Möglichkeit, viele Dinge neu zu ordnen. Es ist, als bricht ein neues Zeitalter an. Haben wir den Mut zu Veränderungen.

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Text 📜 - aus dem aktuellen SandsteinSchweizer des Nationalpark Sächsische Schweiz, den man hier kostenfrei abonnieren und sich herunterladen kann:

https://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/wir-ueber-uns/netzwerk/nationalpark-partner/aktuelles-sandsteinschweizer/

Bild 🖼 - Korona (engl. Corona) um die untergehende Sonne über den Schrammsteinen von der Domerkeraussicht aus fotografiert. Dazu zu sehen der Falkenstein und rechts am Rand die Hohe Liebe. 😍

#elbsandsteinguides #sächsischeschweiz

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exzellent beschrieben!

3 Wochen vor

‼️ACHTUNG‼️- auf Grund einer aktuellen Verfügung zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind bis auf weiteres alle Veranstaltungen untersagt. Somit müssen auch wir alle Touren für die nächsten Wochen absagen. 😔

Wir haben alle Teilnehmer, die bereits gebucht hatten, direkt per E-Mail informiert und werden Euch über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden halten. 🕵🏼‍♂️

Ansonsten hoffen wir, dass der Schrecken bald vorüber ist, und wünschen Euch bis dahin eine gute Zeit! ✌🏼🤠

#elbsandsteinguides #sächsischeschweiz
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3 Wochen vor

TRACKCHECK für erfahrene Höhlenforscher - das stand gestern für uns im wilden Bilatal auf dem Plan. 🕵🏼‍♂️ Wer also die Herausforderung mag, der wird unsere #höhlenabenteuertour für Fortgeschrittene lieben. 😍 Ansonsten gibt es bei dieser aber neben anspruchsvollen Höhlenbefahrungen auch viel Natur 🏞 pur über und unter der Erde zu bestaunen. Doch mehr dazu bald in unserem aktualisierten Angebotsbereich! ✌🏼🤠

www.elbsandsteinguides.de/touren/

#elbsandsteinguides #sächsischeschweiz
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TRACKCHECK für erfahrene Höhlenforscher - das stand gestern für uns im wilden Bilatal auf dem Plan. 🕵🏼‍♂️ Wer also die Herausforderung mag, der wird unsere #Höhlenabenteuertour für Fortgeschrittene lieben. 😍 Ansonsten gibt es bei dieser aber neben anspruchsvollen Höhlenbefahrungen auch viel Natur 🏞 pur über und unter der Erde zu bestaunen. Doch mehr dazu bald in unserem aktualisierten Angebotsbereich! ✌🏼🤠

https://www.elbsandsteinguides.de/touren/

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