fbpx

Neuigkeiten

Comments Box SVG iconsUsed for the like, share, comment, and reaction icons
21 Stunden vor

HOCHGEBIRGS-BEDINGUNGEN hatten wir gestern bei unserer Stiegen-Abenteuertour für Einstieger auf der #Häntzschelstieg - es war richtig schön nass, kalt und windig. 💪🏼🤩

Wir danken den mutigen Teilnehmern für Ihr Vertrauen und das sie sich trotz der widrigen Aussichten entschlossen haben mit uns auf Tour zu gehen. 🙏🏼😇 Ansonsten haben wir für unsere #Stiegentouren im September noch ein paar Plätze frei und unser Programm für die Wochenenden im Oktober ist in Arbeit...

bit.ly/EG-Stiegen-AT-Termine

Also nutzt die Gelegenheit und erlebt mit uns ein echtes #Abenteuer und erfahrt dabei auch viel über die Natur, Kultur und Geschichte der schönsten Schweiz Deutschlands! ✌🏼🤠

#elbsandsteinguides #sächsischeschwei
#StiegenAbenteuertour #naturpur
... weiterlesenweniger anzeigen

Kommentiere auf Facebook

Nana Kluge Müssen wir auch noch hin.

5 Tage vor

MEHR ALS TAUSEND WORTE sagt dieses Bild von einer Gruppe Menschen über einem besetzten Wanderfalkennest in einer ausgeschilderten Horstschutzzone vom April 2021 mit einem Fernrohr aufgenommen... 😔 Doch die Worte dazu von Ulrich Augst vom Nationalpark Sächsische Schweiz sind noch viel bezeichnender und sollten uns alle zum Nachdenken anregen, wenngleich es auch ein paar positive Neuigkeiten gibt...

"Als wir uns im Frühjahr, nach einem Winter wie wir ihn von früher her kannten, nach unseren felsbrütenden Vogelarten umschauten, so taten wir das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Nur zwei Schwarzstorch-Paare waren zu finden. Noch 2015 waren es deren fünf gewesen. Auch bei den Wanderfalken hatte sich die Anzahl der Paare weiter verringert. Nur 13 Paare konnten bestätigt werden – es waren auch schon 20 gewesen. Nur beim Uhu sah es gut aus. An elf Plätzen konnten wir Uhus feststellen und in acht Revieren wurde gebrütet.

Als wir später nach den Jungvögeln Ausschau hielten, kam die Ernüchterung. Nur drei Wanderfalken-Paare hatten Nachwuchs zum Ausfliegen gebracht. Nur sieben junge Wanderfalken waren flügge geworden. Im vergangenen Jahr waren es 17 gewesen, aber schon 2019 flogen nur sechs Jungfalken aus. Im böhmischen Gebietsteil waren es bei der gleichen Anzahl von Paaren 17 flügge Jungvögel. Beim Uhu verlief die Hälfte der Bruten erfolglos, aber immerhin wurden mindestens sieben Junguhus groß. In den beiden Schwarzstorch-Nestern waren je vier Eier festgestellt worden, aus denen je drei Jungvögel schlüpften und ausflogen. Im böhmischen Gebietsteil gab es heuer aber dreimal so viel Paare!

Diese Ergebnisse sind ein Resultat der menschlichen Überbelastung der Landschaft, meiner Heimat, durch uns Menschen. Sprach man vor gut zehn Jahren noch von drei Millionen Besuchern, hörte ich vor kurzem im Fernsehen von einer Touristikerin aus der Region, dass man wohl von aktuell sechs Millionen ausgeht. Kein Schwarzstorch hat mehr Ruhe an den Bergbächen, die von einem Wanderweg begleitet sind, auf denen vom Morgengrauen bis in die Abenddämmerung Menschen unterwegs sind, mit oder ohne freilaufende Hunde. Weite Nahrungsflüge werden notwendig und die verbleibende Zeit reicht nicht, um ausreichend Futter zu beschaffen, oder aber die Brut zu bewachen. Krakeelende Menschen überall auf, an und unter den Felsen, auch innerhalb der Sperrzonen, rund um die Uhr, sind an der Tagesordnung. Welches Tier findet da noch Ruhe in den Fels-Wald-Gebieten des Elbsandsteingebirges?!

Im Verborgenen brütete heuer wieder der sehr seltene Zwergfliegenschnäpper am Großen Winterberg und auch unser Sächsische-Schweiz-Seeadlerpaar hat erneut erfolgreich zwei Jungvögel aufgezogen. Von den beiden Kranichpaaren hat eins gebrütet, doch mit welchem Erfolg, wissen wir leider nicht, denn wir sahen keine aufwachsenden Jungvögel. Im Nationalpark zogen 19 Sperberpaare 49 Jungvögel auf.
Diese Arten brüten abseits der, von Mensch und Tier so hart umkämpften, freien Felswände, abseits touristischer Hotspots – das ist ihr Glück. Als ornithologische Besonderheit wurden in diesem Jahr brütende Graugänse an bzw. auf Sandsteinfelsen festgestellt.

Das nun schon im vierten Jahr durchgeführte Schwarzspecht-Höhlenbaum-Monitoring, mit jährlich mindestens einer Kontrolle von gut 650 bekannten Brutbäumen im Nationalpark, erbrachte 137 Hohltauben-, 13 Rauhfußkauz- und 63 Schwarzspechtbruten. Das ist etwa eine Verdopplung der Schwarzspecht-Bruten in nur vier Jahren und hängt wohl sicher mit der rasanten Borkenkäfer-Entwicklung zusammen."

Quelle: SandsteinSchweizer #138 www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/wp-content/uploads/2021/09/138_SandsteinSchweizer_mail.pdf

Naturschutz geht uns alle an und wir setzen uns deshalb sehr stark mit dafür ein, dass dieser wenigstens auf der kleinen Fläche, die der Nationalpark im Elbsandsteingebirge - Sächsische Schweiz darstellt, funktioniert. Und wer uns von unseren Touren her kennt, der weiß auch, was der Unterschied zwischen einem "normalen" Naturschutzgebiet und dem Nationalpark ist und welche Ziele der Nationalpark verfolgt bzw. wie wir diese gemeinsam erreichen und trotzdem die Natur aktiv erleben können. 💪🏼🕵🏼‍♂️

In dem Sinne - achtet und beachtet bitte die Regeln - bleibt auf den markierten Wegen und lasst so den Tieren und der Natur Platz zum Leben. Denn es ist nicht mehr viel (Ruhe-)Raum, den die Natur noch hat, und deswegen ist der Nationalpark Sächsische Schweiz auch ein kleiner Schatz, in dem die Natur Vorrang vor dem Menschen haben soll, damit sich diese dort an bestimmten Stellen weitestgehend frei entwickeln kann. Und das nicht nur der Natur selbst wegen, sondern auch, damit wir sie - die echte Natur - noch neben über 96% Nutzwäldern und nur 3% naturnahen Wäldern in aktuell gerade einmal 0,7% echter Wildnis in Deutschland (mit etwas Glück) sehen können. 🙏🏼🤠

#elbsandsteinguides #sächsischeschweiz
#naturschutz #achtsamkeit #naturpur
... weiterlesenweniger anzeigen

MEHR ALS TAUSEND WORTE sagt dieses Bild von einer Gruppe Menschen über einem besetzten Wanderfalkennest in einer ausgeschilderten Horstschutzzone vom April 2021 mit einem Fernrohr aufgenommen... 😔 Doch die Worte dazu von Ulrich Augst vom Nationalpark Sächsische Schweiz sind noch viel bezeichnender und sollten uns alle zum Nachdenken anregen, wenngleich es auch ein paar positive Neuigkeiten gibt...

Als wir uns im Frühjahr, nach einem Winter wie wir ihn von früher her kannten, nach unseren felsbrütenden Vogelarten umschauten, so taten wir das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Nur zwei Schwarzstorch-Paare waren zu finden. Noch 2015 waren es deren fünf gewesen. Auch bei den Wanderfalken hatte sich die Anzahl der Paare weiter verringert. Nur 13 Paare konnten bestätigt werden – es waren auch schon 20 gewesen. Nur beim Uhu sah es gut aus. An elf Plätzen konnten wir Uhus feststellen und in acht Revieren wurde gebrütet.

Als wir später nach den Jungvögeln Ausschau hielten, kam die Ernüchterung. Nur drei Wanderfalken-Paare hatten Nachwuchs zum Ausfliegen gebracht. Nur sieben junge Wanderfalken waren flügge geworden. Im vergangenen Jahr waren es 17 gewesen, aber schon 2019 flogen nur sechs Jungfalken aus. Im böhmischen Gebietsteil waren es bei der gleichen Anzahl von Paaren 17 flügge Jungvögel. Beim Uhu verlief die Hälfte der Bruten erfolglos, aber immerhin wurden mindestens sieben Junguhus groß. In den beiden Schwarzstorch-Nestern waren je vier Eier festgestellt worden, aus denen je drei Jungvögel schlüpften und ausflogen. Im böhmischen Gebietsteil gab es heuer aber dreimal so viel Paare!

Diese Ergebnisse sind ein Resultat der menschlichen Überbelastung der Landschaft, meiner Heimat, durch uns Menschen. Sprach man vor gut zehn Jahren noch von drei Millionen Besuchern, hörte ich vor kurzem im Fernsehen von einer Touristikerin aus der Region, dass man wohl von aktuell sechs Millionen ausgeht. Kein Schwarzstorch hat mehr Ruhe an den Bergbächen, die von einem Wanderweg begleitet sind, auf denen vom Morgengrauen bis in die Abenddämmerung Menschen unterwegs sind, mit oder ohne freilaufende Hunde. Weite Nahrungsflüge werden notwendig und die verbleibende Zeit reicht nicht, um ausreichend Futter zu beschaffen, oder aber die Brut zu bewachen. Krakeelende Menschen überall auf, an und unter den Felsen, auch innerhalb der Sperrzonen, rund um die Uhr, sind an der Tagesordnung. Welches Tier findet da noch Ruhe in den Fels-Wald-Gebieten des Elbsandsteingebirges?!

Im Verborgenen brütete heuer wieder der sehr seltene Zwergfliegenschnäpper am Großen Winterberg und auch unser Sächsische-Schweiz-Seeadlerpaar hat erneut erfolgreich zwei Jungvögel aufgezogen. Von den beiden Kranichpaaren hat eins gebrütet, doch mit welchem Erfolg, wissen wir leider nicht, denn wir sahen keine aufwachsenden Jungvögel. Im Nationalpark zogen 19 Sperberpaare 49 Jungvögel auf.
Diese Arten brüten abseits der, von Mensch und Tier so hart umkämpften, freien Felswände, abseits touristischer Hotspots – das ist ihr Glück. Als ornithologische Besonderheit wurden in diesem Jahr brütende Graugänse an bzw. auf Sandsteinfelsen festgestellt.

Das nun schon im vierten Jahr durchgeführte Schwarzspecht-Höhlenbaum-Monitoring, mit jährlich mindestens einer Kontrolle von gut 650 bekannten Brutbäumen im Nationalpark, erbrachte 137 Hohltauben-, 13 Rauhfußkauz- und 63 Schwarzspechtbruten. Das ist etwa eine Verdopplung der Schwarzspecht-Bruten in nur vier Jahren und hängt wohl sicher mit der rasanten Borkenkäfer-Entwicklung zusammen.

Quelle: SandsteinSchweizer #138 https://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/wp-content/uploads/2021/09/138_SandsteinSchweizer_mail.pdf

Naturschutz geht uns alle an und wir setzen uns deshalb sehr stark mit dafür ein, dass dieser wenigstens auf der kleinen Fläche, die der Nationalpark im Elbsandsteingebirge - Sächsische Schweiz darstellt, funktioniert. Und wer uns von unseren Touren her kennt, der weiß auch, was der Unterschied zwischen einem normalen Naturschutzgebiet und dem Nationalpark ist und welche Ziele der Nationalpark verfolgt bzw. wie wir diese gemeinsam erreichen und trotzdem die Natur aktiv erleben können. 💪🏼🕵🏼‍♂️

In dem Sinne - achtet und beachtet bitte die Regeln - bleibt auf den markierten Wegen und lasst so den Tieren und der Natur Platz zum Leben. Denn es ist nicht mehr viel (Ruhe-)Raum, den die Natur noch hat, und deswegen ist der Nationalpark Sächsische Schweiz auch ein kleiner Schatz, in dem die Natur Vorrang vor dem Menschen haben soll, damit sich diese dort an bestimmten Stellen weitestgehend frei entwickeln kann. Und das nicht nur der Natur selbst wegen, sondern auch, damit wir sie - die echte Natur - noch neben über 96% Nutzwäldern und nur 3% naturnahen Wäldern in aktuell gerade einmal 0,7% echter Wildnis in Deutschland (mit etwas Glück) sehen können. 🙏🏼🤠

#elbsandsteinguides #sächsischeschweiz 
#naturschutz #achtsamkeit #naturpur

Kommentiere auf Facebook

Aufklärung, so wie es der Beitrag macht, statt Lynchjustiz, so wie die Kommentarspalte es teils wünscht, ist definitiv der sinnvollere Weg.

Das gefährlichste Raubtier ist und bleibt der Mensch😑

Es ist katastrophal was sich abspielt bin fast jeden Monat in Hohnstein und muss feststellen das der Tourismus extrem zugenommen hat ist ja auch gut aber was sich abspielt im Polenztal und überall Respektlosigkeit vor der Natur keiner kann lesen was auf den Tafeln steht und wenn man die Leute darauf anspricht bekommt man noch ne blöde Antwort ja es schmerzt was dort passiert

Schön, dass sowas angesprochen wird. Für viele ist das alles hier nur noch ein Spielplatz 😞

Ihr macht und verbessert aber auch jede Stiege jeden weg...zu DDR Zeiten war vieles schwieriger anspruchsvoller heute kommen schon viele mit Rollator und Kinderwagen bis hoch da braucht ihr euch über Massen nicht wundern😐

Alles nicht so einfach. Ich vermisse die Freiheit aus Kindertagen, die Wege etc.Ich bin dort gross geworden.Es gibt auch viele Geschichten Heute hält sich meine Lust an Saechsische Schweiz in Grenzen. Wenn dann geh ich Nachmittags oder nur bestimmte Punkte, die nicht so touristisch überlaufen sind. Wo ich geniessen und beobachten kann.

Leider trägt das Fernsehen auch dazu bei. Ich denke da besonders an die Serie -Der Ranger- da wird mit Autos durch den Wald gefahren, viel zu schnell und scharf abgebremst. Was soll den das feine Vorbildwirkung sein?! Jeder Wald und erst Recht jeder Nationalpark ist schützenswert und jeder Mensch hat die Aufgabe achtsam in seiner Umgebung zu sein. Egal ob im Wald, Park oder Fußgängerzone...

Wie wäre es, wenn man Naturschützer hätte, wenn die in der warmen Jahreszeit Patrouille gehen, kann viel Aufklärung stattfinden und massig Schaden verhindert werden. Ach so, die gibt es schon?

Diverse Regionen leben vom Tourismus...Touristen bringen Geld...da werden extra Wanderwege angelegt usw.Wem sollte man nun eigentlich,einen Vorwurf machen? Keine Werbung,keine Touristen...kein Klimpergeld...ganz einfach...🤷‍♀️

Ja toller Artikel! Nehmt Rücksicht auf die Natur 🙏☀️💜

Di Frage ist doch - ob die da oben das überhaupt einsehen konnten?

Die kapieren des nicht, weil sie es nicht sehen. Wie kleine Kinder, die nur glauben, was sie anfassen können.

Danke,für diesen Beitrag. Je mehr der Mensch,mit welcher Motivation, Erklärung usw.auch immer, in den Kosmos der Natur, derFlora und Fauna eindringt,umso mehr ist es schlecht und übergriffig,für diese Regionen .Wie weit kann,und sollte man da eindringen.Sei es,zur Erhaltung und Verteidigung , oder,unbedarft zum Abenteuer erleben....

Und zu den jungen Leuten im Bild: Jugend braucht Freiheit zum selbst entdecken. Ist in dem Falle nicht schön aber ein Zeichen für unsere Verboten - Gesellschaft .

Als der NP vor wenigen Jahren zur Borkenkäferzuchtanlage erklärt wurde, hätte doch klar sein müssen das dann auch Nistplätze in Massen wegfallen. Die Führung des NP sollte nicht nur die Fehler bei anderen suchen.

Ich weiß eh nicht, was die Leute plötzlich alle in der Natur wollen? Die meisten sehen nix, bzw. schauen weder nach rechts und links, unterhalten sich dabei und fahren wieder heim.

Also ganz ehrlich das erste was mir zu diesem Bild einfällt ist.... Wer bitte ist so sau blöd😱😱 und lässt sein kind an so einer Felswand da raus klettern, eine falsche Bewegung und die ist mausetot!!! So etwas hirnloses 😠😠😠😠 Aber ja wer unbedingt auf einen abgesperten Weg gehen muss der kann nur vollkommen bekloppt sein 💩💩💩

Es ist einfach nur traurig mit anzusehen wie einige Personen sich über Vorschriften hinwegsetzen u damit die Tiere in ihrem Lebensraum stören oder sogar vertreiben. Ist alles auch eine Erziehungsfrage.

Ich war noch nie im Elbsandsteingebirge, jedoch bin ich im Taunus aufgewachsen. Für mich ist und bleibt Wald, Gebirge, Feld und Wiese das Zuhause der Tiere. Mir wurde beigebracht, dass man leise zu sein hat, um die Tiere nicht zu stören. Wenn in den Bäumen Nester sind und sie gesehen wurden, diese Wege zu meiden. Den Tieren nicht zu dicht auf den Pelz bzw auf die Federn zu rücken und wenn man Tiere beobachten möchte, das so zu machen, dass sie nicht gestört werden. Leider hat sich eine Sache scheinbar verändert, das ist Respekt vor anderen Lebewesen und der Natur.

das ist doch alles so gewollt .... der Bevölkerung wird das reisen in ferne Ländern verwehrt , Lockdown grenzt an Lockdown ... aber trotzdem hält diese verfehlte Corona-Politik niemanden unbedingt zu Hause. Also sucht man sich Ziele in der näheren Umgebung. Wenn es wieder Reisen in die Ferne gibt, wird sich die Situation wohl auch hoffentlich entspannen

Ja die Regeln soll man achten, aber nicht alle Wanderer krakeelen oder missachten diese. Und das doppelt so viele Menschen unterwegs sind wird wohl auch Corona geschuldet sein, es war erwünscht in Deutschland Urlaub zu machen, das haben eben auch dann mehr getan als sonst. Hinzu kommt die Reiseverbotszeit im Herbst, Winter und Frühling, so konzentriert sich die Sache auf den Sommer. Uns wurde unser Urlaub im Frühling nun auch das 2.Jahr verboten. Leider kann ich mir kein Wohnmobil leisten.

Auch wenn ich hier dafür nun mit starkem Gegenwind und den interessantesten Antworten gegen meinen Kommentar rechne, muss ich hier auch mal die andere, unangenehme Wahrheit dazu äußern. Doch zuerst möchte ich eben zu dieser Thematik sagen, dass ich es ganz genau so sehe, dem uneingeschränkt zustimme und es nicht minder traurig und abstoßend finde, denn ich liebe und wertschätze Flora und Fauna sehr, mittlerweile gar mehr, als das Groß der Menschheit! Nur sollten wir uns alle hier, die durchs Elbsandstein ziehen, auch die dort beheimateten Menschen, selber an der eigenen Nase fassen. Vor allem auch diejenigen, die selber mit Kamera gern (genau wie ich) dort von vor dem Sonnenaufgang bis nach dem Sonnenuntergang unterwegs sind. Ich lese hierzu zb einen Kommentar von einer Person, welche ich schon selber an einem Ort fotografierend und time lapsend angetroffen habe, wo er theoretisch nicht hätte sein dürfen. Entweder war es über dem Wehlgrund oder eins weiter über dem Räuberkessel, wo man an sich erstens nur hinkommt, wenn man einen Kletterstieg Zugang benutzt (ohne Kletter Absicht) und vor allem dann auch noch den kleinen Trampelpfad verlassen muss und quer durchs Dickicht muss, um auf einen Felsvorsprung zu gelangen. Ganz klar, habe ich ihn dort angetroffen an einer Stelle, wo auch ich nicht hätte sein sollen, denn auch ich hatte keinerlei Kletterabsicht. Nur stimmt auch er hier dieser Problematik zu, ohne sich scheinbar selbst seiner bewusst zu sein (sorry, wenn ich hier falsch liegen sollte..) Andauernd sieht man Bilder von deutscher und tschechischer Seite des Sandsteins aus Perspektiven, welche an sich eigentlich garnicht sein sollten, da der Zugang dazu jedes Mal mit sich bringt, dass man eben Wege verlässt und somit mitunter eben auch durch besonders schützenswerte Bereiche hindurch muss. Daher sollten wir alle uns eben etwas zurückhalten und nicht einen auf Moralapostel machen. Denn ich sehe das so, dass eben wir Fotografen auch einen erheblichen Anteil dazu beitragen, dass diese Gegend so bekannt und folglich auch überlaufen ist! Überall, das Netz ist voll davon, sieht man tolle einladende Bilder, ganz klar, dass das zusätzlich als Magnet gilt und dann sehr viele andere sich sagen "schau mal wie schön, das ist ja sogar nur 2h entfernt, komm da fahren wir mal hin ein paar Tage...". Ich bin mir sicher, dass alle hier, die dort sehr gern fotografieren, auch abseits der Wege, diese Gegend wirklich wertschätzen und trotz, dass wir auch mal einen Weg verlassen, darauf achten, dass wir keinen Abdruck (in welcher Form auch immer) hinterlassen! Nur eben locken diese/unsere Bilder leider auch sehr viele, muss man so direkt sagen, ekelhafte Arschlöcher und Vollidioten, eben einfach Unmenschen an, die dann dafür vor allem Sorgen, dass solche Probleme und Diskussionen entstehen. Ich möchte hier niemanden in die Pfanne hauen, eher wenn dann uns alle mal ins Gewissen rufen, auf welche Art und Weise wir dafür mit verantwortlich sind. Es ist einfach ein irre schwieriges Thema, welches sehr viele, verzweigte Facetten gibt. Denn letzten Endes profitiert die Gegend ja auch sehr vom Tourismus (wo ich selber mit mir im Zwiespalt bin, ob dich das gut oder schlecht finden soll...). Meine das alles wirklich nicht böse, der Kluge sieht und versteht das! Just my 2 cents...

Scheiß Weltverbesserer

es ist so furchtbar! ich mache mir deswegen täglich gedanken!😢🤦‍♀️

Scharfschütze wäre hier das richtige. Aber nicht für die Vögel. Sowas respektloses

View more comments

3 Wochen vor

SCHLECHTES WETTER gibt es nicht, sondern nur weniger Besucher auf der Fläche sowie faszinierende Eindrücke und Ausblicke. 🤩 Ansonsten bedarf es natürlich angepasster Kleidung und Ausrüstung, um das Elbsandsteingebirge - Sächsische Schwei auch bei Regen genießen zu können - also am besten festes wasserdichtes Schuhwerk, Regenjacke + eventuell Regenhose und Rucksackhülle. 🕵🏼‍♂️ So steht großen und kleinen Abenteurern sowie Entdeckern mit der richtigen Einstellung für ein echtes Naturerlebnis nichts im Wege! 💪🏼🤠

#elbsandsteinguides #sächsischeschwei
... weiterlesenweniger anzeigen

Kommentiere auf Facebook

Sehr schöne Fotos.

Janine Dillmann, ein muss nächstes Jahr

Martina Wiesner

Micha Pole

4 Wochen vor

UNSERE TOUREN FÜR SEPTEMBER sind online und wir bieten Euch wieder kleine #Abenteuer in der Natur pur 💚 sowie die Möglichkeit mit uns die Kultur und Geschichte der Region in vielfältiger Weise zu entdecken... ✌🏼🕵🏼‍♂️

bit.ly/EG-Touren-September-2021

Auf jeden Fall freuen wir uns wieder auf viele schöne Touren und ein erlebnisreiches Ende des Sommers mit Euch! 👍🏼🤠

#elbsandsteinguides #sächsischeschwei
... weiterlesenweniger anzeigen

Kommentiere auf Facebook

Die sächsische Schweiz, einer der schönsten Orte Deutschlands

Ältere Neuigkeiten anzeigen